Erfolgreiche Ideenwerkstatt zur Entwicklung des Nationalen Naturmonuments Grünes Band Brandenburg

Im Gemeindehaus Wootz kamen am 9. März Bürgerinnen und Bürger, Akteurinnen und Akteure des Biosphärenreservats sowie Expertinnen und Experten zusammen, um den Umgang mit dem Grünen Band gemeinsam zu diskutieren. Nach Impulsvorträgen, bildeten sich vier rotierende Diskussionstische mit Raum für die Themen Erlebbarmachung, Erinnerungskultur, Vierländereck und Herausforderungen.

Den rechtlichen Rahmen legte Bernd Lindow von der Unteren Naturschutzbehörde dar. Gemeindevertreter der Lenzerwische formulierten Ansätze und Wünsche der Gemeinden entlang des Grünen Bandes. Der Trägerverbund Burg Lenzen stellte Aspekte zu Tourismusentwicklung und Bildung vor. Auf die Inhalte zur Erinnerungskultur ging Dr. Andreas Wagner, Leiter des Museums Grenzhus Schlagsdorf ein.

Das Grüne Band als Rückzugsgebiet gefährdeter Arten ist ein zufälliges Ergebnis der innerdeutschen Grenze, sodass politische und Landschaftsgeschichte eng verbunden sind. Das bedeutet auch, die Menschen und Orte mit ihrer persönlichen Geschichte in der Erinnerungskultur zu berücksichtigen.

Durch die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger kristallisierten sich an jedem Tisch konstruktiv die Bedürfnisse und Erwartungen der Mitwirkenden für das Grüne Band, aber auch die Bedeutung der Gemeindeentwicklung heraus. Ein wichtiger Punkt war dabei das Erreichen der Jugend und die Aufwertung der Gemeinden, ganz unabhängig vom Grünen Band. Wichtig war den Teilnehmenden, dass die Elbe und die Grundstücke in Elbnähe zugänglich bleiben.

Der Workshop war eine Auftaktveranstaltung eines nun startenden, konstruktiven Prozesses, den die Bewohnerinnen und Bewohner auch in Zukunft mitgestalten wollen - zur Förderung des Miteinander und zur Verknüpfung von Mensch und Natur im UNESCO-Biosphärenreservat.

Gebiet

  • Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Meldung vom 10.03.2023